Freie Improvisation als eigenständige Kunstform
Das FIM in Basel ist eine der Plattformen für diese neuartige Musiksparte,
bei welcher die Spieler spannende, eigenwillige Wege beschreiten.
Instrumente werden in ihren klanglichen Möglichkeiten bis zur Grenze
ausgereizt, es entstehen interaktive, spontane Formen und Strukturen die
nicht der herkömmlichen Ästhetik verhaftet sind.
Treffend umschreibt dies Omri Ziegele:
„Dass wir Musiker zusammen finden in eine Spannung, die wuchert und
trägt, das ist letztlich das Geheimnis der Freien Improvisation. Es verweist in
Tiefen, die keine Namen kennen. Die Sprache der Mitspieler kitzelt
Verborgenes hervor und plötzlich geschehen Dinge, die wir nie zuvor
gemacht haben“.
Früher wurde diese Musikform spöttisch als musikalisches Querulantentum
und Dilettantismus abgetan oder „ganz einfach“ nicht verstanden. Das hat
sich inzwischen geändert und spricht ein immer breiteres Publikum an.
Interessante Diskussionen über die Freie Improvisation